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Kategorie: Verkehrswesen > Sonstiges
Status: Vorgang abgeschlossenVorgang abgeschlossenNummer des Anliegens: 1205
Datum: 26 NOV 2013
Adresse: Steinmühlstraße, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe
Erstellt von: Nightlife
Überwacht:   -

Straßenglätte

Was ist eigentlich mit dem Bad Homburger Winterdienst los? Am zweiten Frosttag in Folge sind Straßen in Bad Homburg (z.B. Steinmühlstraße) auch um 13:00 Uhr noch spiegelglatt. Gibt es im Betriebshof keinen Wetterbericht oder wurde man vom Frost überrascht?
 
Kommentare:
1. Bürgerreferat Stadt Bad Homburg sagt am 27.11.2013 um 17:17 Uhr:
Der Winterdienst des Betriebshofes erhält täglich die aktuellen Wettervorhersagen für den Bereich Bad Homburg und wurde deshalb auch nicht vom Frost überrascht.
Am 26.11.2013 waren bereits ab 4.30 Uhr zwei Großstreufahrzeuge im Stadtgebiet unterwegs und streuten bei Bedarf die Durchgangsstraßen,Hauptstraßen und die wichtigsten Buslinien mit Feuchtsalz ab.
Es handelte sich um keine flächendeckende Vereisung der Fahrbahnen, sondern streckenweise um Reifglätte und überfrierende Nässe.
Eine gesetzliche Streupflicht besteht nur für verkehrswichtige und gefährliche Straßenstellen.
Die Steinmühlstraße ist eine untergeordnete Nebenstraße, die diese Kriterien nicht erfüllt und somit keine Streupflicht vorliegt.
Bei extremen Witterungsverhältnissen ( Glatteis,Schneefall ) ist die Steinmühlstraße im Streuplan - Priorität II eingeteilt.
Kleinere Nebenstraßen und Wohnstraßen werden vom Winterdienst nur eingeschränkt betreut ( nur Schneeräumung ).
Eine Meldung über Vereisung der Steinmühlstraße lag dem Betriebshof nicht vor, auch kein Hinweis des Stadtbusunternehmens.
2. Nightlife sagt am 27.11.2013 um 19:15 Uhr:
Das kann man leider nicht unkommentiert stehen lassen.

Auf meiner gesamten morgendlichen Anfahrt von Ober Eschbach nach Ober Erlenbach war nicht einmal ansatzweise ein Krümel Salz auf den Straßen zu erkennen. Im Gegenteil. Man war gut darin beraten mit größter Voraussicht zu fahren und zu hoffen, dass der Hintermann ebenfalls so weit denkt, was zuweilen oftmals nicht der Fall ist. Hierbei von teilweiser Reifglätte zu sprechen wird den Fakten nicht wirklich gerecht.

In der besagten Steinmühlstraße gab es gegen 8:45 einen Feuerwehreinsatz, bei dem die schweren Löschfahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit zum Einsatzort fuhren. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn man hierbei im ohnehin seit Jahren durch den Magistrat geduldeten, unübersichtlichen Kurvenbereich der Reitanlage eine Eisfläche erwischt hätte. In diesem Fall hatten die Retter einfach Glück und kamen Gott sei Dank unversehrt an.

Das ein Gewerbegebiet, in dem täglich u.a. etliche schwere LKW ein- und ausfahren zu den untergeordneten Straßen zählt, setzt der Sache schlussendlich die Krone auf. Sie sind herzlich eingeladen, sich das Chaos beim ersten Schneefall im Bereich der Einfahrt zur Seulberger Straße persönlich zu betrachten. Jetzt wird wenigstens klar und nachvollziehbar, warum das so ist.

Zum Thema untergeordnete Straßen: Das in den kleineren Neben- und Wohnstraßen im Winter angeblich geräumt wird, halte ich gelinde gesagt für ein Märchen. Im überwiegenden Gebiet von Ober Eschbach haben wir seit Jahren kein Räumfahrzeug mehr gesehen, dass im Bereich der besagten Straßen tätig gewesen wäre. Hier lag in den vergangenen Jahren der Schnee oftmals so hoch, dass man das Scharren des Bodenblechs des eigenen PKW deutlich vernehmen konnte und nur noch die Methode Augen zu und durch half. Der Tenor seitens der Verantwortlichen war hier immer recht eindeutig: "Da kommen wir nicht durch und außerdem räumen wir Nebenstraßen sowieso nicht".

Hier sollte man sich vielleicht künftig auf einen gleichlautenden Duktus einigen.

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