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So wird der Bürger zum Mitarbeiter.

26.04.2012

Bad Homburg
Philipp EppsteinDie Generation Internet greift ja nur noch ungern zum Telefonhörer, da läuft mittlerweile alles online. Da trifft es sich doch, dass es jetzt eine neue Internet-Plattform gibt, auf der die Bürger auf dem Daten-Highway mit der Stadtverwaltung in Kontakt treten können. Stört Graffiti, flackert eine Straßenlaterne oder klafft ein Schlagloch – auf http://www.buergersein.de können die Homburger das Rathaus jederzeit über Missstände informieren.

Erdacht hat sich diese "Schnittstelle zwischen Bürger und Behörde" der Abiturient Philipp Eppstein aus Bad Homburg. Ziel seines Projekts ist, das Verhältnis zwischen Stadt und Bürger zu verbessern und natürlich auch Missstände zu beseitigen. "Jeder wünscht sich schließlich eine saubere und sichere Stadt", so der ehemalige Schulsprecher der Humboldtschule.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer sich auf der "Bürgersein"-Seite eingeloggt hat, sucht sich seine Stadt und anschließend die passende Kategorie. Dann beschreibt man das Problem (inklusive Ortsangabe) und schickt die Botschaft ab. Die neue Bürgerreferentin der Stadt, Claudia Molitor, geht dann den Hinweisen nach.

Es besteht übrigens auch die Möglichkeit, Fotos oder Videos einzuspielen. Über einen Mitmach-Button können andere User die Dringlichkeit eines Problems hervorheben. Und demnächst soll auch noch eine App für Smartphones kommen.

Bei der Stadt ist Bürgermeister Karl Heinz Krug (SPD) von "buergersein.de" schwer angetan: "Wir gucken jetzt, wie sich die Sache entwickelt. Wir geben dem Projekt gerne Schützenhilfe." Schon bald will Eppstein seine Plattform auch in allen anderen Hochtaunus-Kommunen starten.

Autor: Kolbe, Marc

Quelle: Frankfurter Neue Presse

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